Erfurt. Thüringen reagiert auf die langen Bearbeitungszeiten von Bafög-Anträgen In der Vergangenheit kam es zu Wartezeiten von bis zu neun Monaten – eine Situation, die nicht tragbar ist.
Bildungsminister Christian Tischner betont: „Wir korrigieren die Fehler der Vorgängerregierung. Studenten sollen sich auf ihr Studium konzentrieren können, nicht um ihre Existenz sorgen.“
Künftig werden nur noch Bafög-Anträge von Studenten mit Wohnsitz in Thüringen durch das Studierendenwerk Thüringen bearbeitet. Studenten anderer Bundesländer sollen ihre Anträge künftig im Heimatbundesland einreichen. Damit wird die Zahl der zu bearbeitenden Anträge deutlich reduziert und die Abläufe wesentlich beschleunigt.
Um die Übergangszeit zu überbrücken, hat das Studierendenwerk bereits 30 zusätzliche Stellen geschaffen. Die Änderungen sollen voraussichtlich zum Sommersemester in Kraft treten. Tischner unterstreicht: „Mit dieser Reform sichern wir schnelle Bearbeitung, Planungssicherheit und sorgen dafür, dass unsere Studenten finanziell abgesichert ihr Studium absolvieren können.“