Greiz. Ein besonderer Erfolg: Ben Waldmann vom Ulf-Merbold-Gymnasium Greiz gehört zu den erfolgreichsten Teilnehmern des diesjährigen Bundeswettbewerbs „Jugend forscht“. Der 17-Jährige gewann den 1. Preis im Fachgebiet Physik und setzte sich damit auf Bundesebene gegen starke Konkurrenz aus ganz Deutschland durch.
Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie Landtagsabgeordneter Christian Tischner gratulierte dem Greizer Nachwuchsforscher persönlich zu diesem außergewöhnlichen Erfolg.
„Ben Waldmann zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial in unseren Schulen steckt. Solche Leistungen entstehen aus Neugier, Ausdauer und Begeisterung für Wissenschaft – und sie zeigen zugleich, wie wichtig es ist, junge Talente früh zu fördern und ihnen Freiräume für eigene Ideen zu geben“, so Tischner.
Mit seinem prämierten Projekt „HaloGenesis“ beschäftigte sich Ben Waldmann mit einer hochaktuellen Fragestellung aus der Kosmologie: der möglichen Rolle sogenannter Axion-Sterne bei der Entstehung der ersten Sterne im Universum. Dafür entwickelte er ein eigenes Simulationsmodell, das wissenschaftlich und methodisch überzeugte.
Für Tischner ist der Erfolg zugleich ein starkes Signal für Thüringen als Bildungs- und Wissenschaftsstandort: „Wenn junge Menschen auf diesem Niveau forschen und bundesweit Spitzenleistungen erreichen, dann zeigt das, wie viel Potenzial in unserem Freistaat vorhanden ist. Diesen Forschergeist wollen wir weiter stärken.“
Der Bundessieg von Ben Waldmann ist zugleich eine besondere Auszeichnung für das Ulf-Merbold-Gymnasium Greiz und das Umfeld, das junge Menschen auf ihrem Weg in Wissenschaft und Forschung begleitet.