Erfurt. Während die AfD mit parlamentarischen Machtspielen versucht, Unruhe zu erzeugen und Chaos zu stiften, konzentriert sich Bildungsminister und Landtagsabgeordneter Christian Tischner auf die Aufgaben, die Thüringen tatsächlich voranbringen.
„Die Menschen in unserem Land erwarten zu Recht, dass Politik Probleme löst. Dafür bin ich angetreten. Wir haben im Bildungsbereich große Herausforderungen und Versäumnisse der linken Vorgängerregierung übergeben bekommen. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, sie zu bewältigen“, sagt Tischner.
Die Fraktionen von CDU und SPD sowie die neu gegründete Fraktion Thüringen.Gerecht setzen ihre Zusammenarbeit auf Grundlage des bestehenden Regierungsvertrages fort. Mit der unterzeichneten Fortführungsvereinbarung in dieser Woche ist zugleich klargestellt: Die politischen Verhältnisse haben sich verändert, die gemeinsam vereinbarten Ziele für Thüringen bleiben bestehen. „Wir brauchen jetzt Verlässlichkeit und keine neuen Koalitionsverhandlungen. Unser Auftrag bleibt derselbe: Thüringen voranbringen und die vereinbarten Vorhaben umsetzen“, erklärt Tischner.
Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen eine bessere Unterrichtsversorgung und die Weiterentwicklung des Thüringer Bildungssystems. Auch die PISA-Ergebnisse seien ein klarer Auftrag, die Qualität von Bildung und Unterricht weiter zu verbessern. Gleichzeitig werde daran gearbeitet, den BAföG-Stau abzubauen und die Hochschullandschaft für die Zukunft fit zu machen.
„Wir können nicht alle Probleme, die über zehn rot-rot-grüne Regierungsjahre entstanden sind, innerhalb weniger Monate lösen. Aber wir können sie anpacken und genau das tun wir. Beim Unterrichtsausfall, beim BAföG und bei der Weiterentwicklung unserer Schulen sind bereits wichtige Veränderungen auf den Weg gebracht worden. Vieles bewegt sich schon“, so Tischner.
Mit Blick auf die politischen Auseinandersetzungen im Landtag ergänzt Tischner: „Die AfD kann Machtspiele veranstalten. Davon wird kein Unterricht besser und kein BAföG-Antrag schneller. Thüringen braucht keine dieser Inszenierungen, sondern konkrete Lösungen. Dafür setze ich mich mit aller Entschiedenheit ein.“