Mohlsdorf-Teichwolframsdorf
Mohlsdord Teichdorf 37

Landgemeinde mit Herzlichkeit und Potenzial

Die Landgemeinde Mohlsdorf-Teichwolframsdorf entstand zum 1. Januar 2012 aus dem Zusammenschluss der Gemeinden Mohlsdorf und Teichwolframsdorf. Ein Großteil der Gemeindegrenzen sind zugleich Landesgrenze Thüringens zu Sachsen. Beide Orte sind durch eine grüne Lunge verbunden - den Greiz-Werdauer Wald. Ein bekanntes Erholungs- und Ausflugsziel für Thüringer und Sachsen gleichermaßen.

Vor ihrer Auflösung bestand die Gemeinde Mohlsdorf aus den Ortsteilen Gottesgrün mit Haide, Herrmannsgrün mit Waldhaus, Kahmer, Mohlsdorf sowie Reudnitz mit Eichberg und Neudeck, die Gemeinde Teichwolframsdorf aus den Ortsteilen Großkundorf, Kleinreinsdorf, Sorge-Settendorf, Teichwolframsdorf mit Zaderlehde und Waltersdorf mit Rüßdorf. Die beiden ehemaligen Gemeinden erhielten nach dem Zusammenschluss eine Ortschaftsverfassung und damit einen eigenen Ortschaftsrat sowie ehrenamtliche Ortschaftsbürgermeister. In der Landgemeinde sind rund 4600 Einwohner zu Hause.

Mohlsdorf und Teichwolframsdorf sind mit all ihren dazugehörigen Orten ländlich geprägt. Die Dörfer fügen sich harmonisch in die Hügellandschaft an der Landesgrenze zu Sachsen ein. Erstmals urkundlich erwähnt sind die Orte in einer Teilungsurkunde der Reußen anno 1449. Neben neuen Wohngebieten, wie beispielsweise "Am Hummelsberg" in Reudnitz entstanden in den zurückliegenden Jahren Gewerbegebiete und Ansiedlungen bspw. an der Raasdorfer Straße in Mohlsdorf. Charakteristisch für den Landstrich sind die Klein- und Mittelständler in Handwerk und Gewerbe. Vom Wiedereinrichter bis zur Agrar-GmbH in Teichwolframsdorf sind die Flächen hier von der Landwirtschaft genutzt und gepflegt. Mit der Gründung der Freien Regelschule Reudnitz hat sich eine neue Farbe in der Schullandschaft etabliert, die sehr gut angenommen wird. Die Grundschule in Teichwolframsdorf ist nach der grundhaften Sanierung ein Schmuckstück geworden.

Die Landgemeinde lebt von der Aktivität ihrer zahlreichen Vereine: Der FSV Mohlsdorf beispielsweise sanierte sein Vereinsheim, um energetisch auf modernem Standard zu sein. Der Sportverein ist u.a. Gastgeber der jährlichen Salatkirmes. Die Schalmeien aus Kleinreinsdorf sind mit ihren tollen Rhythmen über die Region hinaus bekannt, der TSV Kleinreinsdorf verbindet viele Freizeitsportler und holt ebenso wie der Carnevalsverein TCV mit Veranstaltungen zahlreiche Gäste in den Ort. Nicht zu vergessen der Tiergeheverein Waldhaus, der mit viel Engagement einen großen Beitrag zum Erhalt dieses Naherholungsgebietes für die Greizer und die Bewohner der Umgebung leistet.

In Sorge-Settendorf bietet sich noch ein ganz besonderer Einblick in die jüngere Geschichte: Wahrzeichen des Ortes ist die 1739 erbaute Kirche mit einem fantastischen Rundblick. 1950 begann in Sorge als dem allerersten Standort der damaligen SDAG Wismut in Ostthüringen der großflächige Erztagebau, dem hier u.a. die Besiedlung von Sorge, Katzendorf und Culmitzsch zum Opfer fielen.